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Ideen für das ehemalige Homann-Gelände in Dissen aTW; Teilnehmer des städtebaulichen Realisierung

Luftbild des Homann-Geländes
© oleg

Mit der Auslobung eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs zur Entwicklung des ehemaligen Homann Areals hat die Stadt Dissen aTW Ende 2025 einen wichtigen Schritt für die zukünftige Stadtentwicklung getan.

Ziel des Verfahrens ist es, hochwertige und zukunftsorientierte Entwürfe für ein neues, identitätsstiftendes Stadtquartier in zentraler Lage zu erhalten. Jetzt stehen die Planungsbüros fest, die in den kommenden Monaten Ideen für das Areal entwickeln werden.

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens erfüllten insgesamt 69 Bewerbende die Eignungskriterien. Neben den drei gesetzten Büros – Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH (Dortmund), KAW Architects (Groningen/Rotterdam) und RKW+ Architekten GmbH (Münster) – wurden unter Aufsicht eines Notars sieben weitere Büros für die Teilnahme am Wettbewerb ausgelost:

  • Thomas Schüler Architekten Stadtplaner, Düsseldorf
  • Super1000, München
  • Hartlockstädtebau, Essen
  • Studio RW, Berlin
  • 03Arch, München
  • Rheinflügel severin, Düsseldorf mit Office03 - waldmann & jungblut Architekten, Köln
  • URBANOPHIL, Köln mit Bruncken Frett Architekten, Köln

Insgesamt nehmen damit zehn Planungsteams am anonymen, nichtoffenen, einstufigen Realisierungswettbewerb teil. Mit dem Wettbewerb soll eine tragfähige städtebauliche Grundlage für die Entwicklung eines neuen Quartiers geschaffen werden, die Perspektiven für Wohnen, Arbeiten und urbanes Leben eröffnet.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Anzahl an Bewerbungen. 69 qualifizierte Bewerbungen im Lostopf zeigen deutlich, wie groß das Interesse an der Entwicklung dieses besonderen Geländes ist – und wie attraktiv Dissen als Standort wahrgenommen wird“, betont Dissens Bürgermeister Eugen Görlitz. „Das ist ein starkes Signal für unsere Stadt und für die Zukunft des Homann Areals.“

Seit dem 9. Februar 2026 konnten die Teilnehmenden auf die Wettbewerbsunterlagen zugreifen und sich intensiv mit den Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Am 24. Februar 2026 fand ein Rückfragegespräch, das sog. Kolloquium statt, bei dem die teilnehmenden Büros Gelegenheit hatten, Fragen zur Aufgabenstellung zu stellen. „In den kommenden zwei Monaten entwickeln die Planungsteams nun ihre städtebaulichen Konzepte,“ erklären Eugen Görlitz und Susanne Menke von der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft mbh (oleg), die als Grundstückseigentümerin das ehemalige Industrieareal gemeinsam mit der Stadt Dissen aTW entwickelt.

Die Wettbewerbsarbeiten sind bis zum 29. April 2026 einzureichen. Die Sitzung des Preisgerichts, das sich aus renommierten Fachpreisrichterinnen und -richtern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt zusammensetzt, findet am 17. Juni 2026 statt. Im Anschluss ist eine öffentliche Ausstellung der eingereichten Entwürfe vorgesehen.

Bildunterschrift

Luftbild des Homann-Geländes (Quelle: Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft mbH)

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