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Logist.Plus für einen nachhaltigen Umgang mit Flächen und Böden

oleg setzt sich im Verbund-Projekt „Logist.Plus“ für eine nach-haltige Logistik ein

„Das Thema Logistik gewinnt immer mehr an Bedeutung und stellt die Unternehmen und Kommunen vor große Herausforderungen. Ziel ist es, den Konflikt zwischen dem Flächenbedarf der Logistikwirtschaft und der Vermeidung des Flächenverbrauchs zu entschärfen.

 

Kooperative Geschäftsmodelle tragen dazu bei, eine effizientere Logistik mit höherer Flächeneffizienz zu realisieren“, betont Susanne Menke, Prokuristin der oleg Osnabrücker Land - Entwicklungsgesellschaft mbH. Dieser Herausforderung zur Schaffung einer nachhaltigeren Logistik stellen sich acht Partner in dem Projekt „Ressourcenschutz durch Logistik - Logist.Plus“. Jetzt liegen erste Ergebnisse des Verbund-Projektes vor, das im Februar 2020 gestartet ist.

„Logist.Plus“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Partner des Projektes, das bis 31. Januar 2023 läuft, sind neben dem Landkreis Osnabrück die Stadt Osnabrück, der Kreis Steinfurt, die Universität Osnabrück, die Hochschule Osnabrück, das Kompetenznetz Individuallogistik e.V, sowie die European Land and Soil Alliance e.V. und der Wissenschaftsladen Bonn. Die oleg setzt das Projekt aufgrund ihrer fachlichen Expertise für den Landkreis Osnabrück um. So ist das nachhaltige Flächenmanagement in der Region seit Jahren eine wichtige Aufgabe der landkreiseigenen Gesellschaft.

Die Logistik ist der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland, auch im Wirtschaftsraum Landkreis Osnabrück spielt sie eine bedeutende Rolle. Doch in vielen Städten und Gemeinden deutschlandweit wehren sich Anwohner und Naturschutzverbände gegen geplante Ansiedlungen und Erweiterungen: „Verkehrslärm, Luftverschmutzung und Flächenversiegelung sind Faktoren, die das Image der gesamten Logistikbranche negativ beeinflussen. Bisher ist es noch nicht ausreichend gelungen, den Flächenbedarf der Logistikunternehmen mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen“, erklärt Rita Keller, Projektverantwortliche bei der oleg. So soll die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag verringert werden. Hier setzt das Projekt an und versucht, gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen eine nachhaltige Logistik zu schaffen, die in Zukunft sparsam mit Flächen und schonend mit Böden umgeht.

Dafür haben die Projektpartner in dem ersten Projektjahr den Ist-Zustand in den kooperierenden Unternehmen ermittelt. Ein positives Beispiel ist die Waldbach Fulfillment Logistik e.K. mit mehr als 180 Mitarbeitern. Das Unternehmen unterhält zwei Logistikflächen in Melle und in Preußisch Oldendorf mit einer Gesamtfläche von 45.000 qm. „Anhand des Unternehmens und dessen intelligenter Lagerhaltung mit Hochregallagern, digitalisierter Prozesse und teilweise integrierter Temperaturführung sowie vorhandener Kooperationen konnten verschiedene Lösungsansatzpunkte aufgezeigt werden“, so Rita Keller. Dazu zählen optimierte Parkmöglichkeiten, aber auch kooperative Umwelt- und Transportmanagementlösungen.

Im nächsten Schritt untersuchen die Projektpartner, welche vorhandenen Kooperationsmodelle die höchste Flächeneffizienz ermöglichen. „Ziel der oleg ist es, Unternehmen bei der Ansiedlung beratend zur Seite zu stehen, damit der Boden- und Umweltschutz bei der Nutzung neuer Gewerbeflächen in Zukunft noch stärkere Beachtung findet“, betont Susanne Menke. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.logist-plus.de sowie bei der oleg, Rita Keller, .

Bildunterschrift:

Rita Keller von der oleg begleitet das Projekt Logist.Plus.
Foto: Sandra Joachim-Meyer

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